Du fühlst dich einsam trotz Beziehung?

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Am Anfang ist alles toll. Der Bauch kribbelt, die Hormone spielen verrückt und das Leben macht einfach nur Spaß.
Doch irgendwann holt es dich ein. Du liebst deinen Partner, ihr habt gemeinsame Hobbies und verbringt genug Zeit miteinander. Doch du fühlst dich oft einsam. Und du hast keine Ahnung, wo das herkommt. Schließlich bist du ja nicht allein.
Das kennst du schon aus deiner letzten Beziehung Vielleicht hast du dich deswegen sogar getrennt, weil du dachtest, es läge an ihm.

Lies diesen Artikel, wenn du dich endlich verbunden fühlen möchtest!

Einsam trotz Beziehung – wann kommt es bei dir vor?

Jetzt bitte ich dich, ganz ehrlich zu dir selber zu sein. In welcher dieser 3 Situationen erkennst du dich wieder?

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1. Wenn der Partner da ist, ist alles OK
Viele Menschen denken, dass sie eine Partnerschaft davor schützt, einsam zu sein. Sie versuchen das Loch, das sie in sich spüren, durch Gesellschaft zu stopfen. Und es funktioniert – zumindest temporär.
Wenn der andere da ist, fühlst du dich gut. Doch sobald der andere weg ist, fühlst du dich einsam. Du fragst dich: Was soll ich jetzt tun? Mit was beschäftige ich mich jetzt? Mit wem könnte ich statt dessen Zeit verbringen?
Geht es dir so?

2. Einsam trotz Gesellschaft
Du hast einen Partner an deiner Seite. Eure Beziehung läuft soweit ganz gut. Trotzdem fühlst du dich immer wieder einsam. Du verstehst es selber nicht, denn er ist ja da. Und auch andere, wie Freunde, Familie oder Arbeitskollegen. Doch das nagende Gefühl der Einsamkeit holt dich immer wieder ein. Sogar wenn du in Gesellschaft bist.
Kennst du das?

3. Alleine ist alles toll
Alleine weißt du viel mit dir anzufangen. Du genießt es, Zeit für dich allein zu haben. Du kannst dich gut mit dir selber beschäftigen.
Doch in deiner Partnerschaft sieht das ganz anders aus. Ihr habt euch nichts zu sagen. Du fühlst dich unverstanden. Ihr lebt wie Eisenbahnschienen nebeneinander her.

Wo findest du dich wieder? Hier Klarheit zu haben ist entscheidend um zu Wissen, was du tun kannst.

Wenn du dich in Situation 1 oder 2 wiederfindest, dann solltest du hier unbedingt weiterlesen. Dieser Artikel ist genau für dich geschrieben!
Bei Situation 3 solltest du dich um deine Beziehung kümmern. Die Übungen aus diesem Artikel könnten dir helfen.

 

Einsamkeit ≠ Alleinsein

Oberflächlich beschreiben beide Wörter die gleiche Situation. Doch zwischen Einsamkeit und Alleinsein ist ein großer Unterschied. Ein Mensch kann oft allein sein und muss sich nicht zwangsläufig einsam fühlen.
Umgedreht kann sich ein Mensch auch einsam fühlen, obwohl er nicht alleine ist. Dieses Gefühl kann also auch entstehen, wenn wir in einer Beziehung sind oder viele Freunde haben.

Einsamkeitsgefühle entstehen nicht, weil wir alleine sind, sondern weil wir uns alleine fühlen. Wir können in der dichtesten Menschenmenge oder in den Armen eines geliebten Menschen sein und uns trotzdem einsam fühlen.

Doch was ist es dann, wenn nicht die Gegenwart anderer Menschen, die uns ein Gefühl von Gemeinsamkeit vermittelt?

Die Lösung liegt in dir selber! Es gibt da ein Loch in dir, das nur du stopfen kannst!

In der Einsamkeit suchst du ständig im Außen. Du bist nicht bei dir und in Gedanken beim anderen. Etwas fehlt dir. Du suchst nach deiner Erfüllung außerhalb. Er soll dich glücklich machen. Damit gibst du ihm eine Verantwortung, der er nicht gerecht werden kann.

Lerne das Alleinsein lieben und du wirst dich nie wieder einsam fühlen!

Deine Aufgabe ist es, die Verantwortung für deine Einsamkeit zu übernehmen! Lerne, dass Alleinsein zu lieben. Wenn du glücklich und zufrieden einfach nur mit dir selber sein kannst, findest du Erfüllung. Du brauchst den anderen nicht mehr. Du entdeckst dein Glück in dir selber. Du bist dir genug. (Was nicht heißt, dass ein Partner dir zu deinem Glück nicht beitragen kann.)

 

Der Ursprung

Wenn wir geboren werden, sind wir hilflos. Neben Nahrung und Fürsorge brauchen wir auch Liebe, sonst sterben wir. Wir möchten uns geliebt, gesehen und verbunden fühlen.
In der Regel sind es unsere Eltern, die uns das geben.
Entsteht in unserer Kindheit ein Defizit auf einer dieser Ebenen, sind wir ein Leben lang bedürftig danach. Doch anstatt im Außen danach zu suchen und immer wieder enttäuscht zu werden, heile diese „Wunden“ in dir selber.

 

Es liegt in deiner Verantwortung

Was du tun kannst, um diese Wunden zu heilen: Akzeptiere als Erstes, dass niemand anderes dir helfen kann, glücklich zu werden. Du selbst trägst die Verantwortung dafür. In deinem Inneren gibt es nur dich, da bist du immer alleine. Renn nicht davon weg. Bleib stehen, fühle in dich hinein, werde dir selbst bewusst. Lerne das Alleinsein zu lieben, es verrät dir so viel über dich.

Wenn du dir diese 3 Dinge gibst, wirst du dich nie wieder einsam fühlen: Liebe, Verbindung, Gesehen und Verstanden werden. Es liegt an dir, dir das zu geben.

Wenn du das schaffst, bist du nicht mehr auf jemand anderen angewiesen, um dich gut zu fühlen. Das ist Freiheit – und die beste Ausgangslage für eine erfüllte Beziehung!

Verbringe dafür jeden Tag etwas Zeit mit dir selber. Und zwar nur mit dir selber. Geh in dich. Fühle dieses Gefühl des Alleinseins. Fühle die Unabhängigkeit, die mit diesem Gefühl kommt.
Übe dich darin, allein zu sein. Jeden Tag, ein kleines bisschen. Geh in dich und verbinde dich mit deinem Inneren. Ohne Ablenkung. Nur DU.

 

So wurde ich gezwungen, das Alleinsein lieben zu lernen

Im August 2013 ist es passiert. Bei einem Sturz beim Klettern habe ich mir mein rechtes Sprunggelenk kompliziert gebrochen. Es musste sofort operiert werden. Es folgten ein paar Wochen ruhig halten, mit Bein hoch legen und insgesamt 12 Wochen an den Krücken.

Um mich herum waren alle „normal“ berufstätig, meine beste Freundin gerade zu einer längeren Europareise aufgebrochen… So war ich sehr viel alleine.

Das kannte ich nicht. Ich habe mich immer beschäftigt. Zeit für mich alleine habe ich nie gebraucht. Doch durch den Unfall ist das ganz anders geworden!

Ich hatte Zeit, viel Zeit. Ich wusste erst nicht viel mit mir anzufagen. Dann wurden auch lesen und fernsehen langweilig. Und dann habe ich angefangen, die Zeit für mich zu nutzen. Ich habe mich mit mir auseinandergesetzt. Mir viele Fragen gestellt. In mich hineingehört. Und mich auch mit meinem Unfall Beschäftigt. Ich glaube nämlich nicht daran, dass einem so etwas zufällig passiert.
Ich habe mich in dieser Zeit viel besser kennen gelernt. Und vor allem habe ich die Zeit mit mir alleine schätzen gelernt. Heute möchte ich sie nicht mehr missen!

Früher wäre ich nie allein in ein Café gegangen um einen Kaffee zu trinken. Heute liebe ich es!

Was muss bei dir passieren, um dich mit dem Alleinsein auseinanderzusetzen?

Es ist eine Entscheidung, die ganz allein bei dir liegt!

Alles Liebe
Natalie

 

 

8 Comments

  • Sylvia

    Reply Reply 31. März 2018

    Hallo liebe Leute,
    ich sehe das alles (leider) ein wenig anders, denn ich glaube der Mensch ist nicht zum Alleinsein gemacht, er ist ein Rudeltier. Auch ich musste mich mit dem Alleinsein auseinandersetzen, sehe aber das Problem in der Gesellschaft. Funktioniert jemand aus welchen Gründen auch immer nicht 100prozentig, wird er allein gelassen, weil die Gesellschaft nicht mehr familiär und sozial sondern egoistisch ist. Gleichzeitig wird ein Mensch der Stärke besitzt und seine Situation gut meistern kann beneidet. Ihm muss also nicht geholfen werden. Das Defizit liegt meiner Meinung nach also nicht in der Kindheit des allein gelassenenen Menschen, sondern in der Kindheit derer die “Freunde” alleine lassen. Denn ihnen wurde das Wichtigste: Liebe und Nächstenliebe nicht vermittelt. Liebe Grüße

    • Natalie Mühlen

      Reply Reply 3. Mai 2018

      Liebe Sylvia,
      vielen Dank für deine Meinung!
      Unsere Denkweise kreiert unsere Realität. Wenn wir also ein bestimmtes Glaubensmuster haben, dann werden wir uns im Außen immer wieder beweisen, dass es wahr ist. Deswegen ist es oft so, dass wir mit den verschiedensten Menschen immer wieder ähnliche Dinge erleben – wie z.B. allein gelassen werden.
      Durch die Arbeit mit meinen Kunden und mir selber weiß ich inzwischen, dass die Möglichkeit etwas zu verändern, immer bei einem selbst anfängt und nicht bei den Anderen. Du kannst immer nur dich selbst verändern, das macht dann auch automatisch etwas mit dem Umfeld.
      Liebe Grüße
      Natalie

  • Marie

    Reply Reply 23. Juli 2018

    Hallo liebe Nathlie, ich finde den Artikel sehr interessant und kann ihn gut nachempfinden, zudem finde ich es super, dass du mit dir selber alleine sein kannst. Ich würde es auch gerne schaffen. Wie verbringst du die Zeit und wie schaffst du es, dich selber zu lieben und verbunden zu fühlen , was über dich zu lernen??? Viele Grüße

    • Natalie Mühlen

      Reply Reply 23. Juli 2018

      Liebe Marie,
      du kannst es schaffen – wenn du es willst und etwas dafür tust.
      Ich habe es (wieder) gelernt mich selbst zu lieben und wieder verbunden zu fühlen, indem ich viel für meine persönliche Entwicklung gemacht habe: Bücher gelesen, Workshops besucht, an Kursen teilgenommen, mich coachen lassen – und die Dinge die ich dort gelernt habe vor allem auch umgesetzt. Dadurch habe ich “alte Wunden” geheilt, herausgefunden wer ich wirklich bin, was ich möchte, was für mich Erfüllung bedeutet,…
      Ich liebe es immer noch, meine Zeit damit zu verbringen. Mit 2 noch kleinen Kindern gibt es dafür allerdings aktuell viel zu wenig Zeit :-).
      herzliche Grüße
      Natalie

  • Carine Prosper

    Reply Reply 27. August 2018

    Liebe Natalie,
    Ein sehr schöner Artickel! Vielen Dank!
    Ich finde mich wieder in dem was Du schreibst. Ich habe 3 Kinder, bin also nicht alleine aber ich fühle mich einsam.. mein Mann iterressiet sich nicht wirklich für Familienausflüge oder gemeinsame Aktivitäten..
    Ich habe immer “die Kinder am Hals”. Wir haben schon versucht dass er sich ein mal die Woche um die Kinder kümmert damit ich bisschen Zeit für mich habe aber et hat nach einer Woche das Handtuch geschmissen.
    Leider wohnt meine Familie zu weit weg um als Babysitter einzuspringen und eine Freundin die ich mit einem turbulenten 2Jährigen belasten könnte auch nicht.
    Wenn die Kinder schlafen bin ich so fertig dass ich keine Kraft mehr für Yoga o.Ä. habe.
    Mein Leben fliesst dahin.. absolute Rutine.. keine Highlights..
    Ich fühle mich alleine gelassen wenn mein Mann Playstation spielt oder beim Fussballspielen ist.. sicher auch neidisch denn er sieht nicht dass ich am Ende bin und gerne mal ein paar Stunden für mich hätte.. obwohl ich es ihm oft sage.. er denkt es sei nicht wichtig obwohl ich versuche ihm das zu erklähren.
    Viele Grüsse,
    Soizic

    • Natalie Mühlen

      Reply Reply 1. Oktober 2018

      Liebe Soizic,
      ich bin der festen Überzeugung, dass wir alles in unserem Leben kreieren und somit auch verändern können.
      Es ist deine Entscheidung, ob du im “Opfer-Modus” bleibst, oder aktiv etwas an deiner Situation veränderst.
      Was braucht es, damit deine Kommunikation wirklich bei ihm landet?
      Was liebst du daran, nicht gesehen zu werden? Kennst du das auch von anderen Menschen?
      Melde dich sehr gerne bei mir, wenn du dir persönliche Unterstützung wünschst!
      Herzliche Grüße
      Natalie

  • Anke

    Reply Reply 14. Oktober 2018

    Hallo Natalie, ich fand deinen Beitrag Klasse, da ich seit meiner Jugend (bin jetzt 47) selbst von diesem “Einsamkeitsthema” betroffen bin und sogar 2 Beziehungen daran zerbrochen sind. Ich bin nun seit fast 4 Jahren allein, habe in dieser Zeit sehr viel über mich gelernt, aber oft fehlt es mir einfach, mein Wissen im Alltag umzusetzen. Kurz gesagt würde ich meinem Leben sehr gern eine andere Richtung geben um zu einem erfüllteren Leben zu gelangen. In deinem letzten Kommentar habe ich gelesen, dass du auch persönliche Unterstützung anbietest. In welchem Rahmen würde diese Unterstützung stattfinden? Viele Grüße – Anke

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