UNZUFRIEDENHEIT – warum wir sie so lange ertragen und 9 Möglichkeiten, wie endlich damit Schluss ist. TEIL 2

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Schluss mit der Unzufriedenheit – klingt das für dich nach ferner Zukunft oder wie ein Traum, der nie in Erfüllung geht?
Eins ist sicher, wenn du nichts tust, wird es so bleiben wie es ist! Doch die gute Nachricht ist, du selbst hast es in der Hand es zu ändern. Denn das ist möglich – auch für dich!

Im diesem ersten Teil findest du, was es für eine Veränderung braucht und was uns davon abhält, sie anzugehen.
In diesem Artikel verrate ich dir 9 Möglichkeiten, wie du es schaffst, endlich etwas gegen deine Unzufriedenheit zu tun.

 

1. Erkenne deine Ausweichstrategien

Alles was wir wissen müssen, um rundherum glücklich und zufrieden zu sein, steckt eigentlich in uns. Eigentlich – denn wir achten oft nicht auf die Zeichen. Wir laufen lieber weg oder betäuben uns, da das für den Moment der einfachere Weg ist.

Finde heraus, welche Muster du hast. Es gibt zwei Richtungen:

Ablenken

Wir lenken uns mit den verschiedensten Strategien ab. Das können sein: Fernsehen, Essen, Shoppen, exzessiver Sport, Drogen, Alkohol, ständige Computer- und/oder Handynutzung, Schönheitswahn, etc.
Gibt es etwas das du oft tust, um dich beschäftigt zu halten?

Wegschauen

Kümmern wir uns nicht von selbst um unser körperliches und geistiges Wohlbefinden, bekommen wir Impulse von allen möglichen Seiten, wenn etwas schiefläuft.
Achten wir dann nicht auf Zeichen wie z.B. Unzufriedenheit oder Schlaflosigkeit, können sich körperliche Symptome einstellen. Ganz klassisch sind z.B. ständige Nackenschmerzen oder Kopfweh.

Decke auf, wie du innerlich davonläufst! Das ist der erste Schritt um Klarheit zu bekommen, was jetzt eigentlich in deinem Leben dran wäre.

 

2. Finde heraus, was du wirklich willst

Ich erlebe sehr oft in Coachings, dass Kundinnen zwar wissen, was sie nicht mehr wollen, doch sie haben keine Idee, was sie stattdessen wollen.
Doch wohin soll man loslaufen, wenn man das Ziel nicht kennt?

Es ist ein essentieller Schritt herauszufinden, was du wirklich willst.

Eine Möglichkeit, wie du es herausfinden kannst:
Nimm dir ein Blatt Papier und teile es in zwei Spalten. Auf die linke Seite schreibst du alles, was du verändern möchtest, womit Schluss sein soll. Umso detaillierter, umso besser.
Auf die rechte Seite daneben, schreibst du dann, was du stattdessen möchtest.
Achte dabei nicht darauf, ob es dir möglich erscheint oder wie du das erreichen könntest. Erlaube dir zu träumen und notiere, wie das Optimum für dich aussehen würde.

 

3. Fühle es

Wie möchtest du dich in deinem Leben fühlen? Schließe die Augen und versuche dieses Gefühl in dir zu erwecken. Umso öfter du es machst, umso leichter wird es dir fallen.
Mache das mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum. Dadurch veränderst du deine eigene Energie und somit deine Einstellung und dein Sichtfeld.
Vertraue darauf, dass sich wie von selbst auch im Außen einiges ändert, wenn du im Inneren etwas veränderst.

 

4. Stelle dich deinen Ängsten

Kommen wir an den Rand unserer Komfortzone, mischt sich dieses Gefühl immer mit ein: Angst. Manchmal ist es bewusst, manchmal unbewusst. Doch die Angst ist es, die uns dazu bringt, in den alt gewohnten, sicheren Mustern zu bleiben.

Wenn du wachsen und dich weiterentwickeln möchtest, musst du deinen Ängsten begegnen und lernen dich nicht von ihnen abhalten zu lassen.

Der 1. Schritt ist, die Angst zu identifizieren, die dahintersteckt. (Mehr dazu in Teil 1)
Schritt 2 ist (vereinfacht gesagt) die Entscheidung, wem du gerade mehr Macht geben möchtest. Deiner Angst oder der Veränderung.

 

5. Übernimm die Verantwortung

Der einzige Mensch der in deinem Leben etwas verändern kann und für sein Glück verantwortlich ist, bist du selbst. Du hast das Steuer in der Hand! Es ist immer deine Wahl, wie du es nutzt.

Du kannst anderen, deinen Eltern, einer verkorksten Kindheit, schlimmen Geschehnissen, Schicksalen, Streitigkeiten, ungerechter Behandlung, den schlechten Umständen, etc. die Schuld an deinem Zustand geben.
Oder du übernimmst die Verantwortung und schaust, was du heute dafür tun kannst, um etwas zu ändern.
Du hast es in der Hand. Nur du kannst für dich entscheiden.

Willst du aktiv werden oder darauf warten, dass andere Menschen und Umstände sich verändern oder offene Wunden von selbst heilen? Dann kann es sein, dass du noch sehr lange wartest…

Welchen ersten kleinen Schritt könntest du heute tun?

 

6. Decke deine Ausreden auf

Beobachte, welche Gründe du vor dir selbst oder anderen aufzählst, warum etwas für dich nicht möglich ist. Die häufigsten die mir begegnen, sind diese:
– Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.
– Ich habe keine Zeit/kein Geld/etc.
– Ich kann nicht weil meine Kinder/mein Mann/meine Eltern…
– Ich starte, bis … passiert ist.

Dann frage dich: Ist das wirklich wahr?

Wir sind sehr erfinderisch darin, uns Gründe einfallen zu lassen, warum etwas nicht klappt. Wie wäre es, wenn du genauso kreativ darin wärst, neue Möglichkeiten zu finden?

 

7. Mache es möglich

Indem du behauptest, dass etwas nicht möglich ist und wahrscheinlich auch gleich noch die Begründung dazu lieferst warum, schließt du eine Türe.
Stattdessen könntest du die Tür auflassen und bewusst deine Einstellung dazu verändern.

Das tust du, indem du statt zu sagen, warum etwas nicht geht, fragst: Wie wird es möglich?

Es geht nicht darum, dann gleich mit dem Verstand nach Antworten zu suchen. Es geht darum, einen Raum zu öffnen und Möglichkeiten einzuladen, an die du bis jetzt noch nicht gedacht hast.
Probiere es am besten ein paar Mal selbst aus und du wirst den Unterschied feststellen!

 

8. Sei ehrlich zu dir selbst

Du kannst jedem anderen etwas vormachen, doch sei ehrlich zu dir selbst! Erzähle dir selbst keine Geschichten.
Gestehe dir ein, wenn du unglücklich bist.
Gestehe dir ein, wenn du gerade am Rand deiner Kräfte bist.
Gestehe dir ein, was es ist, das dich unglücklich macht.
Gestehe dir ein, wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie du es wolltest.
Rede nichts schön!
Wichtig: Verurteile dich für nichts. Sei einfach offen zu dir selbst. Du bist genauso richtig, wie du bist!

 

9. Wenn es dann immer noch nicht klappt…

Wir setzen uns etwas in den Kopf, doch wir kommen einfach nicht weiter. Wir wissen was wir wollen und tun alles möglich dafür, doch es will einfach nicht klappen.
Wenn du schon länger in einer solchen Situation feststeckst, überprüfe diese 2 Dinge:

1. Ist es dein Wunsch?

Vielleicht fühlt es sich wie dein Wunsch an, doch in Wahrheit ist das der Traum von jemand anderem, den du übernommen hast.
So bekommst du Klarheit: Frage dich, ist das mein Wunsch? Dann spüre in deinen Körper. Fühlt es sich leicht an, öffnet sich etwas? Dann ist es deiner. Oder ist es eher schwer und zieht sich zusammen? Dann hast du ihn übernommen.

2. Ist dieser Wunsch noch aktuell?

Wenn wir sehr verbissen sind, kommt es schon mal vor, dass wir wie ein Rennpferd mit Scheuklappen nach vorne preschen ohne Pause zu machen und ohne nach rechts und links zu schauen.
Verfolgst du schon lange ein Ziel ohne zwischendrin inne zu halten? Dann tue es jetzt! Ist es immer noch dein Wunsch oder willst du inzwischen eigentlich etwas anderes?

Auch wenn es sich im ersten Moment nicht so angenehm anfühlt, verabschiede dich von diesen Luftblasen. Selbst wenn du sie erreichst, würden sie dich nicht (mehr) glücklich machen!

 

Diese Liste ist bestimmt nicht vollständig… Wenn du noch eine weitere Möglichkeit hast, dann teile sie doch in den Kommentaren mit uns.

Alles Liebe
Natalie

 

 

 

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